Was suchen Sie?

Thema des Monats:
#MyInvisibleMS

Am 30. Mai 2019 ist wieder Welt-MS-Tag. „Keiner sieht’s. Eine(r) spürt’s.“ lautet das diesjährige Motto, das die unsichtbaren Symptome in den Fokus stellt. Dass von den 1000 Gesichtern der MS gefühlte 842 unsichtbar sind, haben wir schon häufiger besprochen. Das Thema ist aber immer wieder relevant. Denn vor allem die unsichtbaren Symptome sind für Außenstehende schwer nachvollziehbar und sorgen immer wieder für Missverständnisse und Vorurteile. Dass man Symptome wie Fatigue, Schwindel, Konzentrationsstörungen oder Schmerz nicht sehen kann, macht sie für Menschen mit MS jedoch nicht weniger real. Deshalb ist Aufklärung wichtig und wir freuen uns über das Thema des diesjährigen Welt-MS-Tages.

Mehr Verständnis und Aufklärung wünscht sich Alex in ihrem Beitrag. Sie schreibt über ihren Alltag mit MS und dass sie sich für ihr Umfeld im Grunde nie „krankheitsgerecht“ verhält, egal was sie tut. Suria stellt sich die Frage, ob die Stärke, die sie manchmal vorgaukelt, nicht hin und wieder für Missverständnisse sorgt. Deshalb plädiert sie dafür, auch mal schwach zu sein und so das Umfeld für die Auswirkungen der MS zu sensibilisieren. Das Gastbloggerpaar Kerstin und Mark berichtet über die verschiedenen Sichtweisen von Betroffenen und Angehörigen. Es ist interessant zu lesen, wie Kerstin ihre Situation mit MS schildert und wie die Wahrnehmung ihres Partners ist. Lara schreibt in ihrem dritten Brief an die MS, wie schwer sie Ungewissheit ertragen kann. Und sie lässt Bilder sprechen, die ja bekanntermaßen mehr sagen als 1000 Worte. Gina fragt sich, wie sichtbar ihre MS für ihr Umfeld sein darf. Wie viel können ihre Mitmenschen ertragen von dem, was sie selbst an Symptomen zu tragen hat? Sie beendet ihren Beitrag mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry, das wunderbar zum Thema passt und das man nicht oft genug wiederholen kann: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Diese Bloggerbeiträge passen auch zum Thema:

„Echt, MS?“ – warum diese Reaktion mich nicht mehr verletzt (und trotzdem manchmal nervt)

Kolumne – Wie, DU hast MS?!?

1000 Gesichter: Dreh mit Jürgen und Elvira - Angehörige

 

#MyInvisibleMS